Claude Sonnet 5.5
Die Mittelklasse, die bei Terminal-Aufgaben sogar Opus 5.5 schlägt - zum unveränderten Preis von 2 $ / 10 $.
- Denkleistung 8,8
- Programmieren 9,2
- Agentik 9,2
- Tempo 9,0
- Preis-Leistung 9,5
Gewichtung: Denkleistung 30 % · Programmieren 25 % · Agentik 25 % · Tempo 10 % · Preis-Leistung 10 %
Zum Preis: Batch halbiert die Sätze (1 $ / 5 $) und erlaubt als Beta bis zu 300K Ausgabe-Tokens.
Worum es geht
Claude Sonnet 5.5 löst seit dem 28. September 2026 Sonnet 5 ab, das Anthropic nun als Legacy weiterführt. Der Preis bleibt bei 2 $ / 10 $ je Million Tokens, das Modell ist laut Anthropic aber über 30 % schneller und braucht für dieselbe Aufgabe weniger Tokens - unterm Strich bis zu 30 % günstiger je Aufgabe.
Der Leistungssprung ist bei Agenten am größten: Auf Terminal-Bench 4.0 liegt Sonnet 5.5 mit 70,6 % sogar vor Opus 5.5, bei Computer-Use und Coding knapp dahinter. Für die meisten Produktionsanwendungen ist es damit die naheliegende Wahl; Opus 5.5 bleibt für besonders tiefe Aufgaben vorn.
Wie bei Opus 5.5 gilt: Erzwungene Werkzeugaufrufe lehnt die API ab, und Sampling-Parameter wie temperature außerhalb der Standardwerte führen zu einem Fehler. Wer von Sonnet 5 umsteigt, muss das prüfen.
Neu in dieser Version
Gegenüber dem Vorgänger Claude Sonnet 5:
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Schneller und sparsamer
Laut Anthropic über 30 % schneller als Sonnet 5; weil das Modell weniger Tokens braucht, sinken die Kosten je Aufgabe um bis zu 30 % - bei gleichem Listenpreis.
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Großer Sprung bei Agenten
Terminal-Bench 4.0 steigt von 10,3 % auf 70,6 %, OSWorld von 57,0 % auf 80,1 %, CursorBench von 34,1 % auf 55,5 %.
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Adaptives Denken als Standard
Der Denkprozess passt sich der Aufgabe an und ist standardmäßig aktiv. Die neue Stufe
between_toolsschaltet das Nachdenken vor dem ersten Werkzeugaufruf ab. -
Cyber-Schutz
Erste Sonnet-Version mit Schutzmechanismen gegen Cyber-Missbrauch auf dem Niveau von Opus 5.5.
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Strengere API
Erzwungene Werkzeugaufrufe und abweichende Sampling-Parameter werden abgelehnt - das kann bestehende Integrationen brechen.
Stärken und Schwächen
Dafür spricht
- Agentik und Terminal-Arbeit auf Opus-Niveau zum Mittelklasse-Preis
- Über 30 % schneller als Sonnet 5, weniger Tokens je Aufgabe
- Volles 1-Mio.-Kontextfenster
- Cyber-Schutzmechanismen auf dem Niveau von Opus 5.5
Das schränkt ein
- Erzwungene Werkzeugaufrufe (
tool_choiceany/tool) werden abgelehnt temperature,top_pundtop_kaußerhalb der Standardwerte ergeben einen Fehler- Bei sehr tiefen Coding-Aufgaben (FrontierCode) deutlich hinter Opus 5.5
Benchmarks
| Benchmark | Ergebnis | Einordnung |
|---|---|---|
| Terminal-Bench 4.0 | 70,6 % | Sonnet 5: 10,3 %, Opus 5.5: 66,4 % |
| OSWorld 2.1 | 80,1 % | Sonnet 5: 57,0 %, Opus 5.5: 81,8 % |
| CursorBench 4.0 | 55,5 % | Sonnet 5: 34,1 %, Opus 5.5: 57,8 % |
| FrontierCode 1.1 | 46,2 % | Sonnet 5: 42,4 %, Opus 5.5: 54,4 % |
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