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GPT-6 Astra

OpenAIs neues Flaggschiff für Langstrecken-Agenten, Computernutzung und Forschung.

Rang 3 von 21 Flaggschiff Proprietär Veröffentlicht 3. September 2026 gpt-6-astra
88,0 von 100
  • Denkleistung 10,0
  • Programmieren 9,5
  • Agentik 9,5
  • Tempo 5,5
  • Preis-Leistung 5,0

Gewichtung: Denkleistung 30 % · Programmieren 25 % · Agentik 25 % · Tempo 10 % · Preis-Leistung 10 %

Kontextfenster 1 Mio. Tokens Eingabe
Maximale Ausgabe 128K Tokens
Eingabe je 1 Mio. 10,00 $ Tokens
Ausgabe je 1 Mio. 50,00 $ Tokens
Aus dem Cache 1,00 $ je 1 Mio. Tokens

Zum Preis: Ab 272K Eingabe-Tokens wird die gesamte Anfrage mit 2× Eingabe und 1,5× Ausgabe abgerechnet. Batch und Flex halbieren die Sätze, Fast Mode verdoppelt sie.

Worum es geht

GPT-6 Astra hat Anfang September 2026 GPT-5.6 Sol als Spitzenmodell abgelöst. Der Fokus liegt auf langlaufender, eigenständiger Arbeit: Computer bedienen, Code schreiben, recherchieren, mehrstufig planen.

Beim Preismodell lohnt ein genauer Blick. Der Grundpreis von 10 $ / 50 $ gilt nur bis 272K Eingabe-Tokens; darüber wird die gesamte Anfrage mit dem doppelten Eingabe- und dem 1,5-fachen Ausgabepreis abgerechnet. Gleichzeitig gibt es vier Preisstufen für dieselbe Leistung: Batch und Flex halbieren die Sätze, Fast Mode verdoppelt sie.

In den Benchmarks ist das Bild gemischt: Bei Mathematik, Cybersecurity und Terminal-Bench 4.0 liegt Astra vorn, bei den Agenten- und Coding-Benchmarks gleichauf mit Claude Fable 5.1 und Opus 5. Ein klarer Vorsprung über alle Disziplinen ist es nicht.

Neu in dieser Version

Gegenüber dem Vorgänger GPT-5.6 Sol:

  1. Neue Generation statt Punktversion

    Erster Versionssprung seit GPT-5: eigenes Training, nicht nur eine Nachschärfung der 5.6-Reihe.

  2. Auf Computernutzung ausgelegt

    Deutlich verbessert bei Aufgaben, die Bildschirm, Terminal und Dateien gemeinsam bedienen - Anlass für den Spitzenplatz bei Terminal-Bench 4.0.

  3. Vier Geschwindigkeitsstufen

    Batch, Flex, Standard und Fast bilden dieselbe Leistung auf vier Preispunkte ab - der Unterschied zwischen billigster und teuerster Stufe ist Faktor vier.

  4. Gestaffelter Langkontext-Preis

    Neu ist die 272K-Schwelle: Wer sie reißt, zahlt rückwirkend für die ganze Anfrage mehr. Prompt-Größen sollten aktiv begrenzt werden.

Stärken und Schwächen

Dafür spricht

  • Stark bei Mathematik, Cybersecurity und Terminal-Bench 4.0
  • Auf Computernutzung und lange Agentenläufe hin entwickelt
  • Vier Preisstufen (Batch, Flex, Standard, Fast) für dieselbe Leistung

Das schränkt ein

  • Preissprung ab 272K Tokens trifft die gesamte Anfrage, nicht nur den Überhang
  • Bei Coding nur gleichauf mit der Konkurrenz, kein Vorsprung
  • Start zunächst über ein geschlossenes Enterprise-Programm, keine kostenlose Stufe

Benchmarks

BenchmarkErgebnisEinordnung
Artificial Analysis Intelligence Index 53 gleichauf mit Claude Fable 5.1
DeepSWE v1.1 74,1 %
Terminal-Bench 4.0 Platz 1

Benchmark-Werte stammen von den Anbietern oder unabhängigen Auswertungen und sind untereinander nur bedingt vergleichbar.